Kiesabbau Adelzhausen

Bauherr: Erdbau Michael Schmaus Adelzhausen

Fläche: ca. 2,76 ha

Bauzeit: -Genehmigung 2018
-Abbau von 2018 bis Ende 2033
-Verfüllung bis Ende 2034
-Rekultivierung bis Ende 2035

Beteiligte Behörden: -LRA Aichach-Friedberg Abteilung Baurecht
-LRA Aichach-Friedberg Abteilung Boden- und Abfallrecht
-LRA Aichach-Friedberg Abteilung Wasserrecht
-LRA Aichach-Friedberg Abteilung
Immissionsschutzrecht
-LRA Aichach-Friedberg Untere Naturschutzbehörde
-Wasserwirtschaftsamt Donauwörth
-Gemeinde Eurasburg
-Staatliches Bauamt Augsburg (Aufweitung
Staatsstraße)

Planungsschwerpunkte: -Erneuerung der Genehmigung für Kies- und Sandabbau
-Verfüllung
-Rekultivierung der Fläche in Abschnitten

Nach ursprünglicher Planung und gem. dem Bescheid vom 18.05.2004 sollte der Abbau mit anschließender Verfüllung und Rekultivierung bis zum 31.12.2017 vollständig abgewickelt sein. Der Kiesabbau war jedoch weniger weit vorangeschritten als geplant. Somit wurde das Büro Brugger mit der Erstellung der Planung für den Neuantrag des Kies- und Sandabbaus mit anschließender Verfüllung und Rekultivierung beauftragt.

Der Neuantrag nimmt weitgehend die ursprüngliche Planung auf. Die Abbaufläche wird leicht von 2,03 ha auf 2,00 ha verringert. Bis zum Jahr 2016 wurde bereits auf ca. 1,00 ha Material abgebaut, Teilflächen wurden auch wieder verfüllt.

Die Abbausohle der Grube liegt ca. 2,10 m bis 2,40 m über dem anstehenden Grundwasser.

Bei einer Abbautiefe zwischen 3,50 m und 14,50 m kann ca. 99.400 m³ verwertbares Kies- und Sandmaterial in der Grube gewonnen werden. Anfallender Oberboden, Abraum sowie unbrauchbares Material wird im Zuge der Rekultivierung wieder vor Ort eingebaut.

Für die Verfüllung der Grube ist nach Vorgabe des Bescheids vom 20.02.2018 nur Z0-Material (unbedenklicher Erdaushub) gem. Eckpunktepapier zur Verfüllung von Gruben, Brüchen und Tagebauen zulässig.

Rekultivierungsziel ist großflächig die Wiederherstellung einer landwirtschaftlichen Nutzfläche. Zusätzlich werden im Zuge der Rekultivierung die Ausgleichsflächen im Norden der Fläche hergestellt. Dabei handelt es sich um Magerrasen- sowie Gehölzflächen, die Erhaltung einer Steilböschung und die Anlage eines Waldmantels.

Die westlichen Ausgleichsflächen wurden bereits 2011 weitgehend hergestellt. Die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung übernahm das Büro Brugger.

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